EDI-Gerät (Elektrodeionisationsgerät) Das EDI-Gerät besteht aus modularen Membranstapeln (gefüllt mit Ionenaustauscherharzen einheitlicher Partikelgröße), Gleichstromversorgungen (24–48 V Thyristorgleichrichter), SPS-Steuerungen und Wasserqualitätsmonitoren. Es erzeugt Wasser mit einem spezifischen Widerstand von ≥ 15 MΩ·cm (bis zu 18,2 MΩ·cm) und zeichnet sich durch kontinuierliche Regeneration ohne Säure-/Laugenbehandlung aus. Basierend auf dem Kopplungsprinzip von Elektrodialyse und Ionenaustausch realisiert es unter einem Druck von 0,1–0,3 MPa und einem Gleichstromfeld die gerichtete Migration und Tiefenentfernung von Ionen aus dem Wasser, während die durch die Wasserelektrolyse erzeugten H⁺/OH⁻-Ionen die Harze automatisch regenerieren. Es wird häufig zur Herstellung von Reinstwasser für elektronische Chips (TOC ≤5ppb), zur Vorbehandlung von Injektionswasser in der pharmazeutischen Industrie und zur Nachbehandlung von Kesselspeisewasser in der Energiewirtschaft eingesetzt und eignet sich für kontinuierliche Reinstwasserszenarien mit einem Produktionsmaßstab von 0,5-50 m³/h.