Energiespeicherkraftwerk
Ein Energiespeicherkraftwerk besteht aus einem Batteriespeichersystem (hauptsächlich Lithium-Ionen-Akkus), einem bidirektionalen Leistungsumrichter (PCS), einem Batteriemanagementsystem (BMS), einem Energiemanagementsystem (EMS) und einer intelligenten Überwachungsplattform. Es ist mit einem Brandschutzsystem und einer Temperaturregelung (Temperaturdifferenzregelung ±2 °C) ausgestattet. Mit einer Einzelkapazität von 500 kWh bis 100 MWh, einem Lade-/Entladewirkungsgrad von ≥95 % und einer Zyklenlebensdauer von ≥6.000 Zyklen (Entladetiefe ≥80 % DOD) zeichnet es sich durch schnelle Reaktionszeiten (Leistungsregelung ≤2 s), Lastspitzenkappung und -ausgleich, Glättung von Schwankungen erneuerbarer Energien und Verbesserung der Netzstabilität aus. Das EMS optimiert die Lade-/Entladestrategien, um Energie in Zeiten niedriger Strompreise zu speichern und in Spitzenzeiten wieder abzugeben und so eine zeitlich und räumlich präzise Leistungsübertragung zu ermöglichen. Weit verbreitet ist es bei der Frequenzregelung auf Netzebene (primär/sekundär), der Unterstützung von Energiespeichern für Photovoltaik-/Windkraftanlagen, der Spitzenlast- und Tal-Arbitrage im kommerziellen/industriellen Bereich, der Notstromversorgung von Rechenzentren und Insel-Mikronetz-Szenarien. Es passt sich an zentralisierte/dezentrale Energiesysteme mit Spannungsklassen von 10 kV bis 35 kV an.







