Schneckenförderer
Die Förderschnecke besteht aus einer Antriebseinheit (Zykloidmotor), einer Schneckenwelle (mit massiven/bandförmigen Spiralschaufeln), einem U-Rohr/Rohrförderrinnen (aus Kohlenstoffstahl/Edelstahl), Enddeckellagern und Ein-/Auslassöffnungen. Mit einer Förderlänge von 3–30 m, einem Rohrdurchmesser von DN100–DN600, einer Drehzahl von 15–60 U/min und einer Förderleistung von 5–100 m³/h (abhängig von den Materialeigenschaften) zeichnet sie sich durch eine kompakte Bauweise (Stellfläche ≤ 3 m²), hohe Dichtigkeit (Staubleckrate ≤ 0,1 kg/h), Neigungswinkel ≤ 20° und Verschleißfestigkeit (Hartmetallbeschichtung der Schaufeln) aus. Angetrieben vom Motor dreht sich die Schneckenwelle und befördert das Material axial durch den Förderrinnenraum mittels des Schubs der Spiralschaufeln. Dies ermöglicht eine kontinuierliche horizontale oder leicht geneigte Förderung. Weit verbreitet ist es in der chemischen Industrie (Kohlenstaub, Phosphat), der Lebensmittelverarbeitung (Getreide, Sojaschrot), der Baustoffindustrie (Zement, Sand) und im Umweltschutz (Schlamm, Lebensmittelabfälle). Es eignet sich für den Transport von pulverförmigen, körnigen und kleinstückigen Materialien (Korngröße ≤ 50 mm) über kurze bis mittlere Distanzen.







